Artikel » Ausbildung » Stubenreinheit Artikel-Infos
   

  Stubenreinheit
23.06.2004 von Admin

Unbenanntes Dokument
  Stubenreinheit

Wie lange dauert es bis ein Welpe stubenrein ist?“
Das kommt darauf an, viele Faktoren haben darauf einen Einfluss.
Hatten bereits die Welpen schon die Möglichkeit, selbstständig in den Garten hinauszugehen, lernen sie schnell Bereiche, in dem geschlafen, gespielt und gefressen wird, sauber zu halten.
Dann dauert es gar nicht lange, bis Ihr Welpe sich bei Ihnen orientiert und sicher gelernt hat, dass er sich ab jetzt nur noch draußen lösen soll.
Auch Ihre Wohnverhältnisse spielen eine entscheidende Rolle: Wohnen Sie in einem eigenen Haus und haben den ganzen Tag die Terrassentür zum Garten offen stehen, so ist es relativ einfach, den Welpen schnell hinaus zu bringen. Wohnen Sie dagegen im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses und müssen jedes Mal erst Schuhe und Mantel anziehen oder sogar mit dem Fahrstuhl hinunter fahren, dauert es eventuell länger, bis Ihr Welpe versteht, worauf es Ihnen ankommt.
Ihr Erfolg ist auch davon abhängig, ob ein Familienmitglied immer anwesend ist, um den kleinen Hund zu beobachten. Denn am Verhalten des Welpen erkennt man schon, ob er eine Stelle sucht, an der er sich lösen kann. Er sieht dann aus, als würde er etwas auf dem Boden suchen. Nimmt man ihn immer genau dann auf den Arm und bringt ihn sofort hinaus, begreift der Hund relativ schnell, worum es Ihnen geht. Also halten Sie die Augen auf!

 

 

 

Ihr Welpe muss immer,
wenn er geschlafen hat,
wenn er gespielt hat,
wenn er gefressen hat
und sowieso ca. alle 2 Stunden.

 

Bitte lassen Sie sich nie zu solch mittelalterlichen Methoden hinreißen wie den Welpen mit der Nase in sein Geschäft zu stoßen oder ihn gar mit Schlägen zu bestrafen. Der Lerneffekt ist gleich null, und es kostet Sie viel Vertrauen!
Sollten Sie Ihren Welpen sozusagen „in flagranti“ erwischen, gehen Sie zu ihm, sagen in barschem Ton „Nein“ und bringen ihn trotzdem nach draußen. Drückt er dort dann auch nur noch ein einziges Tröpfchen heraus, wird er überschwänglich gelobt.
Haben Sie jedoch nicht direkt mitbekommen, wie das Malheur passiert ist, können Sie nicht mehr erzieherisch auf den Welpen einwirken.
Beseitigen Sie die „Angelegenheit“ und den Geruch so schnell und unauffällig wie es geht. Mehr ist hier nicht möglich.

  Bitte nehmen Sie es keinem Welpen übel, wenn er sich immer wieder ausgerechnet ihren schönen Teppich zum pinkeln aussucht. Wo Sie doch direkt neben dran so herrlich pflegeleichte Fliesen haben. Hunde suchen instinktiv gut saugende Untergründe auf, in denen die Feuchtigkeit möglichst schnell versickert. Er hat keinerlei Vorstellung davon, dass ein Teppich nicht so leicht zu reinigen ist oder einen erheblichen materiellen Wert darstellt.
Beste Vorsorge ist und bleibt hier immer noch, die guten Stücke vorübergehend auf den Dachboden zu verbannen, bis Ihr neues Familienmitglied aus dem Gröbsten raus ist.
Hat er sein Bächlein etc. wunschgemäß draußen erledigt, sollten Sie dem Welpen deutlich zeigen, wie sehr Sie sich darüber freuen. Ein dickes Lob mit der Stimme und vielleicht sogar mal ein Leckenchen wirken oft Wunder. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der kleine Hund „versteht“ worum es Ihnen geht.
 


Druckansicht   druckbare Version anzeigen
Seite empfehlen   Seite empfehlen
0 Kommentar(e)   kommentieren
Wertung ø 9,83
23 Stimme(n)
Seitenanfang nach oben